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Rezensionen

Ich bedanke mich an alle, die mir so schöne Worte gegeben haben...

   roland

Roland Kunz - Sänger (countertenor), Musiker, Radiomoderator

(Aus der Sendung "Musik der Welt", BR Klassik)
"Naochika Sogabe wagt mit seinen Lauteninstrumenten wie Laute und Oud kontemplative Grenzgänge zwischen Weltmusik, Jazz und Rock anklingen..."


 

Tim Kahlen - Pfarrer

"Ich habe Naochika eingeladen, weil er für mich ein ganz besonderer Brückenbauer ist. Naochika verbindet mit seinem Spiel, seinem Engagement und seiner Biografie wie selbstverständlich verschiedenste Musikstile, Kulturen und Konfessionen. Ein Lautenist, der seine Melodien auf der Stromgitarre begleitet. Ein Japaner, der in den Niederlanden alte Musik studiert hat, um heute zwischen dem Saarland und Lothringen zu pendeln, daheim in vielen Sprachen. Ein Buddhist, der sich im interreligiösen Dialog mit Juden, Christen und Muslimen einbringt. Das alles ist Naochika. Auf den Brücken, die er spannt, begegnen sich Menschen von so unterschiedlicher Herkunft, dass es eine Freude ist, selbst auf ihnen zu gehen."

este
lute

Ronn Mcfarlane - Grammy-nominierter Musiker / USA

"Well done Naochika!  Beautifully played and produced."

 

Schwester Angelique - Chapelle St. Croix, Frankreich

"Naochika, wenn du spielst, kommunizierst du mit Gott."

 

Bericht aus dem Konzert in Siersthal / Frankreich

...Als Elisabeth Nimsgern und Naochika Sogabe in unserem Heim ein außergewöhnliches Schauspiel darboten...
Nao ist von Geburt Japaner. Er stellt uns seine Instrumente vor. Den Oud, dessen gewölbter Klangkörper Perlmutt-Intarsien aufweist. Ein wunderschönes Stück, elfenbeinfarben und schwarz und erst der volle, runde Klang! Dann das Gallichon, mit zartem, klarem Ton und schließlich die Barocklaute, mit weitem, vollem Hall. Eine Anlage mit der Computersteuerung erlaubt es, die Instrumente zusammen erklingen zu lassen.
Nao trägt uns eine eigene Komposition vor, es ist ein Wiegenlied fürs Jesuskind, die Stille wird dichter…die Klänge haben die Atmosphäre verzaubert.
Elisabeth und Nao tanzen sodann. Nicht irgendeinen Tanz, er soll vielmehr die Verbindung der Menschen darstellen, weit über Grenzen der Völker, der Kulturen und der Religionen hinweg. So tragen die seidenen Gewänder in zartem Grau und dezentem Schwarz, die teils raschen, teils gemessenen Schritte in voller Harmonie dazu bei, die Begegnung plastisch darzustellen.
Wir hören nun die Geschichte des Samurais, sie ist in der buddhistischen Tradition, in der Nao lebt, verwurzelt. Die Laute aber unterstreicht in kräftigen, fast heftigen Tönen den Kampf in der Seele des Kriegers.
Elisabeth und Nao gehören einer interreligiösen Gruppe an (Buddhisten, Juden, Muslims und Christen), die sich in der schönen romanischen Kreuzkapelle in Forbach (Frankreich) trifft. Nao hat dazu ein herrliches Gebet komponiert, das er auf der Laute vorträgt.
Elisabeth lädt uns zu einer Reise nach Marrakesch ein, in einen kühlen Patio, weit weg vom Getümmel des Souk, von der Hitze der engen, sommerlichen Gassen. Ein klarer Brunnen rieselt, und Elisabeth tanzt, einen orientalischen, wirbelnden Tanz, dessen Fröhlichkeit noch durch das reiche, rot und silberne Gewand unterstrichen wird.
Nun zieht sich Elisabeth für eine lange Weile zurück, während Nao uns mit der Barocklaute in die Zeit des hohen Glanzes des französischen Königtums, die Zeit der großen deutschen Komponisten, des erhabenen Glaubens der Reformation, des Johann Sebastian Bach und Joseph Haydn versetzt.
Als Elisabeth wieder erscheint, trägt sie das schlichte Gewand und den Schleier der Bäuerin des algerischen Atlas! Aber jetzt erzählt sie uns kein Märchen, sondern eine wahre Geschichte...Die Geschichte ist die der Mönche von Tibhirine. Dann tanzte Elisabeth die Totenklage der Frauen für die Mönche… Sie beendete die Klage durch einen Jubelklang, als wollte sie die Freude derer ausdrücken, die alles hingegeben haben.
Die Stille, die in dem großen Saal herrschte, als Elisabeth die letzten Tanzschritte ausführte und der Applaus als beide sich schlicht verneigten, war wohl der schönste Beweis, dass auch eine ungewöhnliche Darbietung unsere Heiminsassen zu begeistern vermag.

 

 

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